VDA 675-140 – FTIR-Identifikation

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die VDA 675-140 basiert auf dem Verfahren zur die Identifikation und Charakterisierung von Werkstoffen mittels Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR). Die FTIR-Analyse ermöglicht eine schnelle und zerstörungsfreie Materialidentifikation anhand charakteristischer Absorptionsbanden.

Prüfumfang

Die Probe wird mit Infrarotlicht bestrahlt und das Absorptionsspektrum aufgezeichnet:• ATR-Methode: Direktkontakt der Probe auf dem ATR-Kristall (zerstörungsfrei)• Transmissionsmethode: Dünne Folien oder KBr-Presslinge• Reflexionsmethode: Für beschichtete OberflächenErgebnis: IR-Spektrum mit Absorptionsbanden, Vergleich mit Spektrendatenbank zur Identifikation.

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoffe und Compounds (Identifikation)• Klebstoffe und Dichtstoffe• Beschichtungen und Lacke• Fasern und Textilien• Verunreinigungen und Ablagerungen• Elastomere und Kautschuke

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Was kann FTIR identifizieren?

Polymertyp (PP, PE, PA, PC etc.), Additive (Weichmacher, Stabilisatoren), Verunreinigungen, Beschichtungsart und chemische Veränderungen durch Alterung. Jedes Material hat ein charakteristisches „Fingerprint-Spektrum“.

Ist die FTIR-Analyse zerstörungsfrei?

Ja, mit der ATR-Methode (Attenuated Total Reflection) ist die Analyse zerstörungsfrei. Die Probe wird einfach auf den ATR-Kristall gedrückt. Auch Bauteile können direkt gemessen werden, sofern die Fläche zugänglich ist.

Wie lange dauert eine FTIR-Messung?

Die eigentliche Messung dauert nur wenige Sekunden. Mit Probenvorbereitung und Auswertung (Datenbankvergleich) ist eine vollständige Identifikation in 15–30 Minuten abgeschlossen.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Stefan Sollinger

Dr. Stefan Sollinger

Chemiker