VDA 237-101 – Kugelfallprüfung

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die VDA 237-101 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Stoßfestigkeit und Bruchsicherheit von Bauteilen mittels Falltest. Bauteile oder Standardproben werden aus definierter Höhe fallen gelassen und auf Bruch, Verformung und Funktionsverlust geprüft.

Prüfumfang

Der Prüfkörper wird aus definierter Höhe auf eine harte Unterlage fallen gelassen:• Fallhöhe: Je nach Norm und Bauteil (typisch 0,5–2 m)• Aufprallfläche: Stahlplatte oder Betonboden• Temperatur: RT (23 °C), Kälte (−30/−40 °C), Wärme (+80 °C)• Bewertung: Bruch/kein Bruch, Rissbildung, Verformung, FunktionsprüfungBesonders kritisch ist der Kältetest: Kunststoffe werden bei tiefen Temperaturen spröd.

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoff-Anbauteile (Exterieur)• Verkleidungsteile und Abdeckungen• Elektronikgehäuse• Ablagefächer und Becherhalter• Spiegelgehäuse und Lampenabdeckungen• Zierbauteile und Embleme

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Warum wird bei verschiedenen Temperaturen geprüft?

Kunststoffe verändern ihr Verhalten bei Temperatur: Bei Kälte (−30/−40 °C) werden sie spröd und brechen leichter, bei Wärme werden sie weicher. Der Kälte-Falltest ist oft die kritischere Prüfung.

Aus welcher Höhe wird fallen gelassen?

Die Fallhöhe wird vom OEM festgelegt und hängt vom Bauteil ab. Typisch 0,5 bis 2 Meter. Manche Normen definieren auch Fallenergie in Joule statt Fallhöhe.

Was gilt als bestanden?

Kein Bruch in sicherheitsrelevante Fragmente (Splitter), keine Funktionsbeeinträchtigung, keine sichtbare Rissbildung an der Oberfläche. Bei Exterieur-Teilen dürfen keine scharfkantigen Bruchstücke entstehen.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung