TSH 1503G – Lackhaftung

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die TSH 1503G basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Haftfestigkeit von Lacken und Beschichtungen auf verschiedenen Substraten. Gute Lackhaftung ist Voraussetzung für die Langzeitbeständigkeit lackierter Bauteile.

Prüfumfang

Verschiedene Methoden zur Haftfestigkeitsprüfung:• Gitterschnitt: ISO 2409, Bewertung Gt 0–5• Dampfstrahltest: Hochdruckwasserstrahl auf angeritzten Lack• Thermoschock: Schneller Temperaturwechsel (z. B. −40 °C → +80 °C), Prüfung auf Ablösung• Abreißtest: Stempel auf Lack kleben, senkrecht abziehen (Zugspannung in MPa)Bewertung: Ablösefläche, Bruchbild (adhäsiv/kohäsiv), Abreißfestigkeit.

Typische Prüfmaterialien

• Lackierte Kunststoffteile (Stoßfänger, Spiegel)• KTL-beschichtete Karosserieteile• Pulverbeschichtete Aluminiumprofile• Grundierte Oberflächen• Folienkaschierte Bauteile• Mehrschichtlacksysteme

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Der Gitterschnitt nach ISO 2409 ist die Standardmethode. Für erhöhte Anforderungen (Exterieur, sicherheitsrelevante Teile) wird zusätzlich der Dampfstrahltest oder Abreißtest durchgeführt.
Vor allem die Vorbehandlung (Reinigung, Beflammung, Plasmabehandlung, Primer), die Substratoberfläche und die Trocknungsbedingungen. Auch die Alterung (Bewitterung, Klimawechsel) kann die Haftung beeinflussen.
Lackhaftung wird sowohl im Ausgangszustand als auch nach beschleunigter Alterung geprüft: nach Feuchtlagerung (240–1000 h), nach Bewitterung, nach Klimawechsel und nach Thermoschock.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter