TB4087 – Anforderungen lackierte Vorderflächen

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die TB4087 basiert auf dem Verfahren zur die Messung der Schichtdicke von Beschichtungen, Lacken und galvanischen Überzügen. Die korrekte Schichtdicke ist ein Schlüsselparameter für Korrosionsschutz, optische Qualität und mechanische Beständigkeit.

Prüfumfang

Je nach Substrat und Beschichtung kommen verschiedene Messverfahren zum Einsatz:• Magnetisch-induktiv: Lack auf Stahl (ISO 2178)• Wirbelstrom: Lack auf Aluminium (ISO 2360)• Röntgenfluoreszenz (XRF): Galvanische Schichten• Coulometrie: Galvanische Schichten (destruktiv)• Querschliff: Mikroskopische Vermessung (destruktiv)

Typische Prüfmaterialien

• Lackierte Karosserieteile• Galvanisch verchromte Kunststoffe• Zink- und Zink-Nickel-Beschichtungen• Pulverbeschichtungen• KTL-Grundierungen• Eloxalschichten auf Aluminium

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Welches Messverfahren ist das richtige?

Magnetisch-induktiv für Lack auf Stahl, Wirbelstrom für Lack auf Nichteisenmetall, XRF für galvanische Schichten (zerstörungsfrei), Querschliff für Mehrschichtsysteme. Die Norm gibt das jeweilige Verfahren vor.

Welche Schichtdicken sind üblich?

KTL-Grundierung: 18–25 µm, Füller: 25–35 µm, Basislack: 12–20 µm, Klarlack: 35–45 µm. Galvanisch: Zink 5–15 µm, Nickel 8–15 µm, Chrom 0,2–0,5 µm. Pulverlack: 60–120 µm.

Kann die Messung zerstörungsfrei erfolgen?

Ja, magnetisch-induktive, Wirbelstrom- und XRF-Messungen sind zerstörungsfrei und können direkt am Bauteil durchgeführt werden. Nur Coulometrie und Querschliff erfordern Probenpräparation.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter