STD 429-0001 – Geruch

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die STD 429-0001 basiert auf dem Verfahren zur die sensorische Bewertung des Geruchsverhaltens von Kfz-Innenraummaterialien. Unangenehme Gerüche aus Kunststoffen, Klebstoffen und Textilien können die Kundenzufriedenheit erheblich beeinträchtigen.

Prüfumfang

Proben werden in einem geschlossenen Glasgefäß bei definierter Temperatur (typisch 80 °C) für 2 Stunden gelagert. Anschließend bewertet ein geschultes Prüferpanel den Geruch.Bewertungsskala (VDA 270):• Note 1: nicht wahrnehmbar• Note 2: wahrnehmbar, nicht störend• Note 3: deutlich wahrnehmbar, aber noch nicht unangenehm• Note 4: störend• Note 5: stark störend• Note 6: unerträglichDie meisten OEMs fordern Note ≤ 3.

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoffe und Compounds• Klebstoffe und Dichtstoffe• Textilien und Vliesstoffe• Leder und Kunstleder• Schaumstoffe und Polster• Beschichtungen und Lacke

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Wie wird der Geruch bewertet?

Durch ein geschultes Prüferpanel (mindestens 3 Personen) nach einer Notenskala von 1 (geruchlos) bis 6 (unerträglich). Die Proben werden bei 80 °C in geschlossenen Gefäßen konditioniert und direkt nach dem Öffnen bewertet.

Welche Grenzwerte gelten?

Die meisten Automobilhersteller fordern Note ≤ 3 (deutlich wahrnehmbar, aber nicht unangenehm). Für Premium-Fahrzeuge und Neuwagenauslieferung werden teilweise strengere Anforderungen (Note ≤ 2) gestellt.

Kann man Geruch auch instrumentell messen?

Ja, ergänzend zur sensorischen Bewertung werden häufig VOC-Analysen per GC-MS (z. B. VDA 278) durchgeführt. Diese identifizieren die geruchsverursachenden Substanzen und deren Konzentration, ersetzen aber nicht die sensorische Bewertung.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung