STD 3159 – UV-Beständigkeit

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die STD 3159 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Beständigkeit von Werkstoffen gegen UV-Strahlung. UV-Licht verursacht Vergilbung, Ausbleichen, Versprödung und mechanischen Abbau von Kunststoffen und Beschichtungen.

Prüfumfang

Die Proben werden in einer Bewitterungskammer mit UV-Lampen bestrahlt:• Lampentyp: UVA-340 (naturnah) oder UVB-313 (beschleunigt)• Xenon-Bogenlampe: Vollspektrum mit Tagesfilter• Temperatur: 50–70 °C (Black Panel)• Zyklen: UV-Phase / Kondensationsphase wechselndBewertung: Farbänderung ΔE*, Glanzänderung, Vergilbungsindex, mechanische Restfestigkeit.

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoff-Exterieurteile• Dichtungen und Profile• Lackierte Oberflächen• Textilien und Cabrio-Verdecke• Scheinwerfer-Abdeckscheiben• Folien und Kaschierungen

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein UV-Beständigkeitstest?

Je nach Norm und Anforderung: 200–3000 Stunden. UVB-313-Lampen liefern schnellere Ergebnisse als UVA-340. Xenon-Bewitterung dauert am längsten, ist aber am realistischsten.

Was ist der Unterschied zwischen UVA und UVB?

UVA-340 simuliert die natürliche UV-Strahlung am realistischsten (Wellenlänge ab 340 nm). UVB-313 ist aggressiver (kürzere Wellenlänge ab 313 nm) und beschleunigt den Test, kann aber andere Schadensbilder erzeugen.

Welche Schäden verursacht UV-Strahlung?

Vergilbung (besonders bei ABS, PA), Ausbleichen von Farben, Versprödung und Rissbildung an der Oberfläche, Glanzverlust und mechanischer Festigkeitsverlust. UV-Stabilisatoren in der Rezeptur verzögern diese Effekte.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung