STD 1082 – Fogging

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die STD 1082 basiert auf dem Verfahren zur die Bestimmung des Fogging-Verhaltens von Kfz-Innenraummaterialien. Flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Interieur-Materialien können sich als Belag auf der Windschutzscheibe niederschlagen. Die Prüfung quantifiziert diesen Effekt gravimetrisch und/oder reflektometrisch.

Prüfumfang

Ein Probenstück wird in einem Fogging-Becher bei 100 °C für 16 Stunden erwärmt. Die VOC kondensieren an einer gekühlten Oberfläche (21 °C).Bewertung:• Gravimetrisch: Kondensatmasse auf Aluminiumfolie (mg)• Reflektometrisch: Restglanz auf Glasplatte (%, 60°-Winkel)Heiztemperatur: 100 °C ± 0,5 °CKühlplatte: 21 °C ± 1 °CPrüfdauer: 16 h ± 0,25 h

Typische Prüfmaterialien

• Leder und Kunstleder• Textilien (Sitzbezüge, Himmel, Teppiche)• PVC-, TPO- und TPU-Folien• PU-Schäume und Sitzpolster• Klebstoffe und Dichtstoffe• Weichmacherhaltige Materialien

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Was misst die Fogging-Prüfung?

Die Menge flüchtiger Stoffe, die aus Innenraummaterialien bei Wärme ausgasen und sich als Beschlag auf Glasflächen niederschlagen. Hohe Fogging-Werte = trübe Windschutzscheibe = Sicherheitsrisiko.

Was ist der Unterschied zwischen gravimetrisch und reflektometrisch?

Gravimetrisch (mg) misst die Kondensatmasse – die Gesamtmenge flüchtiger Stoffe. Reflektometrisch (%) misst den Restglanz einer Glasplatte – die optische Beeinträchtigung. Beide werden häufig parallel bestimmt.

Welche Grenzwerte gelten für Fogging?

Die Grenzwerte legt der jeweilige OEM im Lastenheft fest. Typisch: gravimetrisch ≤ 2 mg, reflektometrisch ≥ 60 % Restglanz. Für Windschutzscheiben-nahe Bauteile gelten oft strengere Werte.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung