50424 – Pfeilfallversuch

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die 50424 basiert auf dem Verfahren zur die Bestimmung der Schlagzähigkeit von Kunststoffen und Beschichtungen mittels Durchstoß-/Pfeilfallversuch. Ein definierter Fallkörper (Pfeil/Dart) trifft auf die Probenoberfläche, und die Schlagenergie bei Versagen wird bestimmt.

Prüfumfang

Ein halbkugelförmiger Eindringkörper fällt aus definierter Höhe auf die eingespannte Probe. Die Prüfung kann nach dem Staircase-Verfahren oder mit instrumentiertem Fallwerk durchgeführt werden.Parameter:• Fallkörper: Halbkugel, typisch Ø 20–38 mm• Einspanndurchmesser: 40–100 mm• Variable Fallhöhe oder Zusatzmasse• Bewertung: Bruch/kein Bruch, Energieabsorption

Typische Prüfmaterialien

• Spritzgussteile aus Thermoplasten• Folien und Platten• Beschichtete Bauteile• Verbundwerkstoffe und Laminate• Verpackungsmaterialien

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen stoßartige Durchstoß-Belastung. Das Ergebnis ist die mittlere Bruchenergie in Joule oder die Fallhöhe/Masse bei 50 % Versagen (Staircase-Methode).
Plane Platten oder Folien, typisch ≥100 × 100 mm. Die Probe wird in einer Ringhalterung eingespannt. Mindestens 20 Proben für das Staircase-Verfahren, mindestens 5 für den instrumentierten Test.
Typische Anwendungen: Stoßfängerverkleidungen, Kotflügelauskleidungen, Verpackungsfolien, Dachhimmelträger. Der Test prüft die Bruchsicherheit bei punktueller Schlagbelastung (z. B. Steinschlag, Anbauteile).

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter