PV 3906 – Abriebverhalten

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die PV 3906 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Abriebfestigkeit von Oberflächen mittels Taber-Abraser oder vergleichbaren Verfahren. Die Prüfung bestimmt den Materialverlust bei definierter Reibbelastung.

Prüfumfang

Die Probe rotiert unter zwei belasteten Schleifrädern (Taber-Abraser):• Schleifräder: CS-10 (für weiche), CS-17 (für harte Oberflächen), H-18 (für sehr harte)• Belastung: 250–1000 g pro Rad• Umdrehungen: 100–1000 je nach NormBewertung: Masseverlust (mg), Glanzänderung, Hazeänderung (Trübung), visuelle Beurteilung.

Typische Prüfmaterialien

• Transparente Kunststoffe (PC, PMMA)• Beschichtete Oberflächen• Lackierte Bauteile• Dekorfolien• Textilien und Bodenbeläge• Galvanische Überzüge

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Welches Schleifrad wird verwendet?

CS-10 für weiche bis mittelharte Oberflächen (Lacke, Folien), CS-17 für harte Oberflächen (Glas, Keramik), H-18 für sehr abriebfeste Materialien. Die Wahl richtet sich nach der Norm und dem Substrat.

Was ist der Haze-Wert?

Haze (Trübung) ist die Streuung von Licht durch feine Kratzer auf transparenten Materialien. Der Haze-Wert vor und nach dem Taber-Test zeigt, wie stark die Oberfläche durch Abrieb eintrübt – wichtig für Scheinwerferabdeckungen und Displays.

Wie viele Umdrehungen sind üblich?

Typisch 100 Umdrehungen für Schnelltest, 500–1000 für Standardprüfung. Für Bodenbeläge und stark beanspruchte Flächen auch bis 5000 Umdrehungen. Die Norm legt die genaue Zyklenzahl fest.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung