PV 2005 – Klimawechseltest

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die PV 2005 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Beständigkeit von Werkstoffen und Bauteilen gegen zyklische Klima- und Temperaturwechselbeanspruchung. Die Prüfung simuliert extreme Klimabedingungen im Fahrzeugleben – von arktischer Kälte bis tropischer Hitze.

Prüfumfang

Die Proben werden zyklisch wechselnden Temperaturen und Feuchten ausgesetzt:• Temperaturbereich: typisch −40 °C bis +120 °C• Feuchte: bis 95 % r.F. in Feuchtphasen• Zyklusdauer: 12–24 Stunden pro Zyklus• Anzahl Zyklen: je nach OEM-Anforderung 5–30 ZyklenBewertung: Rissbildung, Farbänderung, Glanzänderung, Verformung, Funktionsprüfung.

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoffbauteile (Interieur und Exterieur)• Beschichtete und lackierte Oberflächen• Klebverbindungen und Kaschierungen• Dichtungen und Elastomerbauteile• Elektronikgehäuse• Verbundwerkstoffe

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Was simuliert der Klimawechseltest?

Den jahrelangen Einsatz eines Fahrzeugs unter extremen Klimabedingungen: Frost im Winter, Hitze im Sommer, tropische Feuchte, starke Temperaturschwankungen. Die zyklische Belastung beschleunigt Alterungsprozesse wie Rissbildung und Versprödung.

Welche Temperaturbereiche werden geprüft?

Typisch −40 °C bis +80/+120 °C, je nach Einbauort. Motorraumteile werden höher belastet als Innenraumteile. Die Aufheiz- und Abkühlraten sind genormt, um reproduzierbare Ergebnisse zu gewährleisten.

Wie viele Zyklen werden durchgeführt?

Je nach OEM-Anforderung und Bauteilklasse zwischen 5 und 30 Zyklen. Ein Zyklus dauert typischerweise 12–24 Stunden. Die Gesamtprüfdauer kann mehrere Wochen betragen.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung