PR 357 – BMW Prüfrichtlinie

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die PR 357 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Beständigkeit von Werkstoffen gegen chemische Medien. Im Fahrzeugeinsatz kommen Materialien mit verschiedenen Flüssigkeiten in Kontakt – von Reinigungsmitteln über Kraftstoffe bis zu Körperflüssigkeiten.

Prüfumfang

Proben werden für definierte Zeiträume bei erhöhter Temperatur mit verschiedenen Prüfmedien beaufschlagt:• Auftragsverfahren: Tropfenauftrag, Eintauchen oder Wattebausch-Kontakt• Einwirkzeit: 1–24 Stunden (je nach Medium und Norm)• Temperatur: 23 °C (RT), 40 °C, 70 °C oder höherBewertung: Glanzänderung, Farbänderung ΔE*, Quellung, Erweichung, Rissbildung, Oberflächenveränderung.

Typische Prüfmaterialien

• Lackierte Kunststoffoberflächen• Genarbte und strukturierte Oberflächen• Soft-Touch-Beschichtungen• Dekorfolien und Dekore• Elastomere und Dichtungen• Metallische Oberflächen

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Welche Chemikalien werden typischerweise geprüft?

Typische Prüfmedien im Automobilbereich: Sonnencreme, Insektenspray, Handcreme, Desinfektionsmittel, Kraftstoff (Benzin, Diesel), Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel, Motoröl und verschiedene Reinigungsmittel.

Wie wird das Ergebnis bewertet?

Nach definierten Kriterien: Glanzänderung (ISO 2813), Farbdifferenz ΔE* (CIE Lab), Erweichung (Shore-Härte), Quellung (Massenzunahme), Rissbildung und visuelle Bewertung auf einer Notenskala.

Warum ist Chemikalienbeständigkeit im Automotive-Bereich wichtig?

Fahrzeugoberflächen kommen täglich mit aggressiven Substanzen in Kontakt: Sonnencreme an Lenkrad und Schaltknauf, Reinigungsmittel bei der Fahrzeugreinigung, Körperschweiß auf Sitzen. Materialversagen führt zu Reklamationen und Gewährleistungsfällen.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter