DIN EN ISO 20567-1 – Steinschlagtest

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die DIN EN ISO 20567-1 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Steinschlagbeständigkeit von Lacken und Beschichtungen. Im Fahrbetrieb können aufgewirbelte Steine die Lackierung beschädigen – der Steinschlagtest simuliert diese Belastung unter Laborbedingungen.

Prüfumfang

Stahlkugeln oder Schrotladungen werden mit definierter Energie auf die lackierte Oberfläche geschleudert:Methoden:• Einzelschlag (VDA 621-427): Eine Stahlkugel, definierte Energie• Multischlag: Schrotkugeln (Ø 4–5 mm), Druckluft 1–2 barBewertung:• Abplatzungsfläche und -tiefe• Freilegung des Substrats (Metall sichtbar?)• Kennwert nach Skala 1–5 oder mm²

Typische Prüfmaterialien

• KTL-beschichtete Karosserieteile• Basislack + Klarlack auf Stahl/Aluminium• Lackierte Kunststoff-Anbauteile• Stoßfänger und Schweller• Motorhauben und Kotflügel• Unterbodenscutz-Beschichtungen

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Wie wird der Steinschlagtest durchgeführt?

Stahlkugeln (Ø 4–5 mm) werden mit Druckluft (1–2 bar) auf die lackierte Probe geschossen. Die Abplatzungen werden visuell und messtechnisch bewertet. Der Test wird bei Raumtemperatur und/oder bei −20 °C durchgeführt.

Warum wird auch bei Kälte geprüft?

Bei niedrigen Temperaturen werden Lacke und Grundierungen spröder. Die Steinschlagbeständigkeit nimmt deutlich ab. Der Kälte-Steinschlagtest (−20 °C) ist daher oft die kritischere Prüfung.

Welche Mindestanforderungen gelten?

Die Grenzwerte legt der OEM fest. Typisch: Kennwert ≤ 2 (VDA-Skala), keine Freilegung des Substrats, kein Abplatzen bis zur Grundierung. Exterieur-Teile im Steinschlagbereich haben strengere Anforderungen.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter