DIN EN ISO 11357-1 – DSC

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die DIN EN ISO 11357-1 basiert auf dem Verfahren zur die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) zur Bestimmung thermischer Übergänge von Kunststoffen. Die DSC misst Schmelzpunkt, Glasübergangstemperatur, Kristallisationsverhalten und Enthalpie – essentiell für Materialidentifikation und Qualitätskontrolle.

Prüfumfang

Eine Probe (5–15 mg) wird in einem Aluminiumtiegel mit konstanter Heizrate (typisch 10 °C/min) erwärmt und abgekühlt.Typische Messungen:• 1. Aufheizung: Schmelzpunkt Tm, Glasübergang Tg• Abkühlung: Kristallisationstemperatur Tc• 2. Aufheizung: Thermische Vorgeschichte eliminiertKennwerte: Tg, Tm, Tc, Schmelzenthalpie ΔHm, Kristallinitätsgrad.

Typische Prüfmaterialien

• Thermoplaste (PP, PE, PA, PBT, PET, PC)• Duroplaste (Aushärtungsgrad)• Elastomere und Kautschuke• Klebstoffe (Vernetzungsgrad)• Fasern und Folien• Verbundwerkstoffe (Matrix-Identifikation)

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Schmelzpunkt (Materialidentifikation), Glasübergangstemperatur (Einsatztemperatur), Kristallinitätsgrad (mechanische Eigenschaften), Aushärtungsgrad bei Duroplasten, und die thermische Vorgeschichte des Werkstoffs.
Typisch 5–15 mg. Die Probe kann als Granulat, dünner Schnitt oder kleines Bauteilstück eingesetzt werden. Wichtig: Die Probe muss repräsentativ sein und gut in den Tiegel passen.
Die 1. Aufheizung zeigt den Ist-Zustand inklusive Verarbeitungseinflüsse. Die 2. Aufheizung (nach kontrollierter Abkühlung) zeigt die materialintrinsischen Eigenschaften ohne thermische Vorgeschichte – wichtig für Vergleichbarkeit.

Ihr Ansprechpartner

Rainer Ziel

Rainer Ziel

Werkstoffprüfer