DIN 5510-2 – Brennverhalten

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die DIN 5510-2 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung des Brennverhaltens von Werkstoffen im Fahrzeuginnenraum. Die Prüfung stellt sicher, dass Interieur-Materialien im Brandfall eine definierte Flammenausbreitungsgeschwindigkeit nicht überschreiten.

Prüfumfang

Ein Probestreifen (typisch 356 × 100 mm) wird horizontal in einer Brennkammer eingespannt und am einen Ende mit einer Bunsenbrennerflamme 15 Sekunden beflamt.Bewertung:• Brenngeschwindigkeit in mm/min zwischen zwei Referenzmarken• Selbsterlöschung vor Erreichen der ersten Marke• Kein Weiterbrennen nach Entfernen der FlammeGrenzwert (FMVSS 302): max. 100 mm/min. Viele OEMs fordern strengere Werte oder Selbsterlöschung.

Typische Prüfmaterialien

• Textilien (Sitzbezüge, Himmel, Teppiche)• Kunststofffolien und -platten• Schaumstoffe und Polstermaterialien• Verbundwerkstoffe und Laminate• Hutablagen und Verkleidungsteile• Isoliermaterialien

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Ein international anerkannter Horizontalbrenntest: Ein Materialstreifen wird am Ende beflammt, und die Flammenausbreitungsgeschwindigkeit wird gemessen. Der Grenzwert beträgt 100 mm/min. Die Prüfung ist gesetzlich vorgeschrieben für alle Interieur-Materialien.
FMVSS 302 ist eine US-Vorschrift, wird aber weltweit als De-facto-Standard für Kfz-Interieur akzeptiert. Die europäische Entsprechung ist ISO 3795 / ECE R118. Viele OEMs fordern zusätzlich eigene, strengere Prüfungen.
Das Material darf nicht im Fahrzeuginnenraum verbaut werden. Eine Nichtkonformität führt zur Materialsperre und kann bei bereits verbauten Teilen Rückrufaktionen auslösen.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter