DBL 5867 – Anforderungen technische Gewebe

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die DBL 5867 basiert auf dem Verfahren zur die Bestimmung der Weiterreißfestigkeit von Folien, Textilien und Elastomeren. Der Weiterreißwiderstand beschreibt die Kraft, die benötigt wird, um einen bestehenden Riss weiterzureißen – ein wichtiger Kennwert für die Dauerhaftigkeit.

Prüfumfang

Ein eingeschnittener Probekörper wird in einer Zugprüfmaschine weitergerissen:• Probenformen: Winkelprobe (Trouser), Graves, Delft• Geschwindigkeit: 100–500 mm/min• Ergebnis: Weiterreißkraft in N oder N/mmFür Textilien: Trapez-Methode nach ISO 13937 oder Elmendorf-Methode.

Typische Prüfmaterialien

• Folien (PVC, TPO, TPU)• Textilien und Gewebe• Elastomere und Gummiteile• Vliesstoffe• Leder und Kunstleder• Verbundfolien und Laminate

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Was misst der Weiterreißversuch?

Die Kraft, die nötig ist, um einen vorhandenen Riss im Material weiterzureißen. Dies ist praxisrelevanter als die Zugfestigkeit, da Risse im Einsatz an Kanten, Nähten oder Beschädigungen beginnen und dann weiterwachsen.

Welche Probenform wird verwendet?

Am häufigsten die Winkelprobe (Trouser) nach ISO 34-1 für Elastomere und die Trapezprobe nach ISO 13937 für Textilien. Die Probe hat einen definierten Einschnitt als Rissinitiierung.

Für welche Bauteile ist der Weiterreißversuch relevant?

Sitzpolster-Bezüge, Airbag-Abdeckungen (kontrolliertes Aufreißen), Cabrio-Verdecke, Dichtungsprofile, Folienkaschierungen. Überall dort, wo Materialien unter Spannung stehen und Rissausbreitung kritisch ist.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung