AA-0236 – Farbechtheit mit Xenotest

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die AA-0236 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Farbechtheit von textilen und nichttextilen Materialien gegen verschiedene Einwirkungen. Farbechtheitsprüfungen stellen sicher, dass Materialien ihre Farbe unter Gebrauchsbedingungen beibehalten.

Prüfumfang

Die Prüfung erfolgt je nach Beanspruchungsart:• Reibechtheit: Trockenes und nasses Abreiben mit weißem Baumwollgewebe (Crockmeter, ISO 105-X12)• Schweißechtheit: Kontakt mit künstlichem Schweiß bei 37 °C (ISO 105-E04)• Lichtechtheit: Xenon-Bestrahlung (ISO 105-B02)• Nassreibechtheit: Reibung unter WassereinwirkungBewertung: Graumaßstab-Noten 1–5 für Farbänderung und Anbluten.

Typische Prüfmaterialien

• Sitzbezugsstoffe und Textilien• Leder und Kunstleder• Teppiche und Fußmatten• Gurtbänder• Lenkradumwicklungen• Armauflagen und Kopfstützen

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Reibechtheit?

Reibechtheit misst, wie viel Farbe beim Reiben von einem Material auf ein weißes Prüftuch übergeht. Bewertet wird sowohl trocken als auch nass auf einer Skala von 1 (stark abfärbend) bis 5 (kein Abfärben). Die meisten OEMs fordern Note ≥ 3-4.

Warum wird trocken UND nass geprüft?

Manche Farbstoffe sind trocken stabil, lösen sich aber bei Feuchte (Schweiß, Regen). Nasse Reibechtheit ist oft kritischer und fällt häufiger durch. Deshalb werden immer beide Varianten geprüft.

Welche Grenzwerte gelten im Automotive-Bereich?

Typisch: Trockenreibechtheit ≥ Note 4, Nassreibechtheit ≥ Note 3 (Graumaßstab). Für helle Sitzbezüge und Leder gelten oft strengere Anforderungen. Die genauen Werte legt der OEM fest.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter