50430/09 – Dichtebestimmung Prüfnorm

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die 50430/09 basiert auf dem Verfahren zur die Bestimmung der Dichte von Kunststoffen und Festkörpern. Die Dichte ist ein grundlegender Werkstoffkennwert für Identifikation, Qualitätskontrolle und Berechnung.

Prüfumfang

Verschiedene Methoden je nach Probenform:• Auftriebsmethode: Wägung in Luft und Wasser (ISO 1183, Archimedes-Prinzip)• Pyknometer: Volumenbestimmung über Flüssigkeitsverdrängung• Dichtegradientensäule: Einsinken in FlüssigkeitsgemischErgebnis: Dichte in g/cm³ (typisch: PE 0,92–0,97, PP 0,90–0,91, PA 1,13–1,15, PBT 1,30–1,35)

Typische Prüfmaterialien

• Thermoplaste und Compounds• Elastomere und Kautschuke• Schaumstoffe (Rohdichte)• Fasern und Folien• Verbundwerkstoffe• Metalle und Keramiken

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Warum wird die Dichte geprüft?

Zur Materialidentifikation (jedes Polymer hat eine charakteristische Dichte), zur Wareneingangskontrolle (Abweichungen deuten auf falsche Rezeptur) und zur Berechnung des Füllstoffgehalts (Glasfaser erhöht die Dichte).

Welche Methode ist die genaueste?

Die Auftriebsmethode (Archimedes) ist Standard und erreicht eine Genauigkeit von ±0,001 g/cm³. Für höchste Genauigkeit wird die Dichtegradientensäule verwendet (±0,0001 g/cm³).

Wie viel Probe wird benötigt?

Für die Auftriebsmethode mindestens 1 cm³ (ca. 1 g). Kleinere Proben sind möglich, aber weniger genau. Die Probe muss frei von Luftblasen und Fehlstellen sein.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Laborleiter