Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um unsere Analysen, Prüfverfahren, Probenversand und Akkreditierung. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, kontaktieren Sie uns gerne direkt.

Allgemeine Fragen

Wie lange dauert eine Analyse?

Bei vielen Analysen beträgt die übliche Bearbeitungszeit ca. 10 Werktage. In dringenden Fällen kann dieser Zeitraum jedoch gegen einen Eilzuschlag deutlich verkürzt werden.

Bitte beachten Sie: Einige Prüfungen benötigen deutlich längere Durchlaufzeiten, zum Beispiel Lagerungs- oder Stabilitätsuntersuchungen, die naturgemäß über Wochen oder Monate laufen können.

Kann eine Analyse auch sehr kurzfristig durchgeführt werden?

Ja. Wenn Ihr Auftrag sehr dringend ist, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir prüfen dann umgehend, welche beschleunigten Bearbeitungszeiten möglich sind.

Typische Eilzuschläge:

  • Meist: 10–30 %
  • Bei sehr kurzen Bearbeitungszeiten: bis zu 100 %

Vor Beginn der Arbeiten informieren wir Sie selbstverständlich transparent über die machbare Bearbeitungszeit und die entstehenden Zusatzkosten.

Haben Sie eine allgemeine Preisliste?

Eine allgemeine Preisliste können wir leider nicht anbieten. Der Grund: Die Kosten hängen stark von der Art der Analyse, dem Probenumfang, den erforderlichen Arbeitsschritten sowie eventuellen Sonderwünschen (z.B. Eilbearbeitung) ab.

Gerne erstellen wir Ihnen jedoch ein maßgeschneidertes Angebot, das exakt auf Ihre Fragestellung abgestimmt ist. Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie gerne.

Welche Analysearten bieten Sie an?

Wir bieten ein breites Spektrum an chemischen, physikalischen und analytischen Prüfungen an. Daneben führen wir auch viele Freigabeprüfungen im Bereich Automotive durch, wie Klimalagerungen, Abrieb, Beständigkeit etc.

Beispiele für typische Prüfverfahren und Methoden finden Sie unter der Rubrik Prüfverfahren & Methoden auf unserer Homepage.

Wenn Sie eine konkrete Fragestellung oder ein spezifisches Analyseverfahren benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Proben & Versand

Muss ich die Analysemethoden kennen – oder wie läuft eine Schadensanalyse ab?

Nein – Sie müssen die Methoden nicht kennen. Für eine Schadensanalyse benötigen wir von Ihnen lediglich die Schadensbeschreibung, das Material, relevante Hintergrundinformationen und – falls vorhanden – Fotos oder Vergleichsproben.

So läuft eine Schadensanalyse typischerweise ab:

  1. Erstgespräch und Problemaufnahme – Wir klären gemeinsam, was passiert ist und welche Fragestellungen beantwortet werden sollen.
  2. Festlegung der Untersuchungen – Unsere Experten wählen die geeigneten Analyseverfahren aus.
  3. Durchführung der Untersuchungen – Je nach Schadensbild kommen z.B. mikroskopische, chemische, thermoanalytische oder mechanische Prüfungen zum Einsatz.
  4. Auswertung und Interpretation – Die Ergebnisse werden bewertet und in den Gesamtkontext eingeordnet.
  5. Abschlussbericht – Sie erhalten einen verständlich formulierten Bericht mit Ergebnissen und fachlicher Bewertung.

Wie kommen die Proben zu Ihnen – und wie sollten sie verpackt sein?

Sie können uns Proben auf verschiedene Weise zukommen lassen:

  1. Versand per Paketdienst oder Post – Stabile Verpackung, dichte Behältnisse für Flüssigkeiten, eindeutige Kennzeichnung.
  2. Persönliche Abgabe – Nach Abstimmung bei uns vor Ort, ggf. 24/7 am Werkstor.
  3. Abholung oder Probenentnahme durch uns – Bei fest eingebauten Teilen oder großen Bauteilen.

Hinweise zur Verpackung:

  • Feststoffe: in sauberen Beuteln oder Schraubgläsern
  • Fasern/Partikel: luftdicht in PE-Beuteln
  • Flüssigkeiten: in dichten Schraubflaschen, bruchsicher
  • Geschädigte Teile: so verpacken, dass der Schaden nicht verändert wird (z.B. Alufolie)

Wie lange werden Proben aufbewahrt?

In der Regel bewahren wir Proben 30 Tage nach Erstellung des Prüfberichts auf. Diese Frist entspricht den Vorgaben unserer akkreditierten Verfahren.

Einige Proben lassen sich aus technischen oder sicherheitsrelevanten Gründen nicht lagern. Eine Rücksendung ist auf Wunsch möglich (Mehrkosten für Verpackung und Versand). Nach Ablauf der Frist entsorgen wir Proben fachgerecht.

Wenn Sie eine längere Aufbewahrung benötigen, sprechen Sie uns bitte im Vorfeld an.

Berichte & Akkreditierung

Bekomme ich einen Prüfbericht?

Ja. Zu jeder durchgeführten Analyse erhalten Sie einen schriftlichen Prüfbericht. Der Bericht enthält:

  • Beschreibung der durchgeführten Prüfverfahren
  • Ergebnisse in geeigneter Form (Tabellen, Grafiken, Messwerte)
  • Fachliche Bewertung bzw. Interpretation der Ergebnisse
  • Hinweise zu Normen, Messunsicherheiten oder Rahmenbedingungen

Für akkreditierte Verfahren wird der Bericht gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 erstellt. Der Bericht wird als PDF per E-Mail übermittelt.

Sind alle Verfahren nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert?

Nein. Wir bieten sowohl akkreditierte als auch nicht akkreditierte Prüfungen an.

 

Akkreditierte Verfahren werden nach den Anforderungen der DIN EN ISO/IEC 17025 durchgeführt – klar definiert, validiert und regelmäßig überwacht.

 

Nicht akkreditierte Verfahren entsprechen dennoch dem gleichen hohen fachlichen Standard, unterliegen jedoch nicht den formalen Anforderungen der Akkreditierung.

 

Im Angebot und Prüfbericht wird klar gekennzeichnet, ob ein Verfahren akkreditiert ist oder nicht.

Welche OEMs erkennen Ihre Erstbemusterungen und Freigabeprüfungen an?

Als nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor sind wir für die meisten Klima- und Materialprüfungen offiziell anerkannt. Unsere Prüfergebnisse werden von der Mehrheit der Automobilhersteller (OEMs) ohne zusätzliche Freigaben akzeptiert.

Für bestimmte Emissionsprüfungen sowie einige spezialisierte Prüfverfahren verlangen manche OEMs eigene, herstellerspezifische Freigabeprozesse.

Unsere aktuell gültigen OEM-Zertifikate finden Sie jederzeit in unserem Downloadbereich.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Kontaktieren Sie uns – unsere Experten beraten Sie gerne persönlich zu Ihrem Analysevorhaben.