PV 3929 – Bewitterung trocken-heiß (Arizona-Test)

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die PV 3929 basiert auf dem Verfahren zur die Bewertung der Alterungsbeständigkeit von Werkstoffen nach künstlicher Bewitterung. Die Prüfung simuliert jahrelange Freibewitterung durch beschleunigte Licht-, Wärme- und Feuchtebelastung.

Prüfumfang

Proben werden in Bewitterungsgeräten mit Xenon-Lampen oder UV-Fluoreszenzlampen beschleunigte Alterungszyklen ausgesetzt:• Xenon-Bewitterung: ISO 4892-2, Tageslichtfilter, Beregnungszyklen• UV-Bewitterung: ISO 4892-3, UVA-340 Lampen, KondensationBewertung nach Bewitterung:• Farbänderung ΔE* und Vergilbungsindex• Glanzänderung und Oberflächenrissbildung• Mechanische Restwerte (Schlagzähigkeit, Bruchdehnung)

Typische Prüfmaterialien

• Kunststoffe (Exterieur und Interieur)• Lacke und Beschichtungen• Textilien und Abdeckungen• Dichtungsmaterialien• Folien und Kaschierungen• Faserverstärkte Verbundwerkstoffe

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine künstliche Bewitterung?

Typisch 500–3000 Stunden Xenon-Bestrahlung. Die genaue Dauer richtet sich nach der geforderten Korrelation zur Freibewitterung. Als Faustregel entsprechen 500 Stunden Xenon etwa 1 Jahr Florida-Bewitterung.

Welche Normen gibt es für Bewitterungstests?

ISO 4892-2 (Xenon), ISO 4892-3 (UV-Fluoreszenz), ISO 11341 (Lacke), SAE J2527 (Automotive-Exterieur). Zusätzlich definieren OEMs eigene Bewitterungsspezifikationen mit spezifischen Zyklen.

Was wird nach der Bewitterung geprüft?

Farbänderung (ΔE*), Glanzänderung (60°/20°), Rissbildung und Kreidung der Oberfläche, sowie mechanische Restwerte wie Schlagzähigkeit und Bruchdehnung. Die Bewertung erfolgt visuell und instrumentell.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung