PV 3015 – Fogging-Prüfung nach Norm

Lassen Sie Ihre Materialien normkonform prüfen

Anwendungsbereich

Die PV 3015 basiert auf dem Verfahren zur die Prüfung der Kratzbeständigkeit von Oberflächen im Fahrzeuginnenraum. Die Norm bewertet, wie widerstandsfähig sichtbare Oberflächen gegen Kratzer durch Fingernägel, Schmuck oder andere Gegenstände sind.

Prüfumfang

Typische Kratzmethoden:• Erichsen-Kratztest: Definierte Kraft (0,5–20 N) mit Stahlspitze (R = 1 mm)• Fingernagelsimulation: Gerundete Spitze, 3–10 N• Crockmeter-Test: Linearer Reibkörper, 9 NBewertung:• Visuelle Beurteilung unter Normlicht D65, Skala 1–5• Glanzänderung ΔG bei 60° (ISO 2813)• Farbdifferenz ΔE* (CIE Lab)

Typische Prüfmaterialien

• Lackierte Kunststoffteile• Genarbte Oberflächen (PVC, TPO, TPU)• Soft-Touch-Beschichtungen• Dekorfolien und Dekore• Lackiertes Holz- und Aluminiumdekor• Klavierlack-Oberflächen

Geprüfte Fachkompetenz

  • Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025
  • Schnelle Durchlaufzeiten und persönliche Beratung

Häufig gestellte Fragen

Wie wird Kratzbeständigkeit bewertet?

Typisch dreistufig: Visuelle Beurteilung unter D65-Normlicht (Skala 1–5), Glanzänderung ΔG bei 60° nach ISO 2813, und Farbdifferenz ΔE* im CIE-Lab-Farbraum. Note 1 = kein sichtbarer Kratzer.

Welche Prüfkräfte werden eingesetzt?

Je nach Methode: 0,5–20 N beim Erichsen-Kratztest, 3–10 N bei Fingernagelsimulation, 9 N beim Crockmeter. Die kritische Kraft, ab der sichtbare Kratzer entstehen, wird dokumentiert.

Welche Oberflächen sind besonders kratzempfindlich?

Hochglänzende Klavierlack-Flächen und Soft-Touch-Beschichtungen. Diese werden im Fahrzeug am häufigsten beansprucht (Mittelkonsole, Türgriffe, Schalter). Genarbte Oberflächen sind generell kratzbeständiger als glatte.

Ihr Ansprechpartner

Christopher Wolf

Christopher Wolf

Spezialist Automotive-Prüfung