Physikalische Prüfungen

Unsere Verfahren im Überblick
Die Messung physikalischer Eigenschaften des Materials sind geeignet, um Materialverwechselungen auszuschließen, liefern aber auch zusätzlich Informationen zur Qualität eines Kunststoffes.
Rauheit
Mit Hilfe eines Phertometers wird die Oberfläche einer Probe mit einer Nadel definierter Geometrie abgetastet und standardisierte Rauheitskenngrößen berechnet. Während meist nur die mittlere Rauheit Ra betrachtet wird, gibt es viele weitere Parameter, wie Traganteil, Rautiefe etc., die je nach Fragestellung eine sinnvollere Beschreibung der Oberfläche erlauben.
Härte
Härte ist der mechanische Widerstand, den ein Werkstoff dem mechanischen Eindringen eines härteren Prüfkörpers entgegensetzt. Je nach Material unterscheidet man verschiedene Härtemessverfahren. Während bei Metallen die Vickershärte bzw. die Rockwellhärte den bleibenden Deformationen in der Oberfläche entsprechen, nutzt man die Shorehärte A und D für Elastomere und Kunststoffe (DIN ISO 48-4).

Ihr Ansprechpartner
Dr. Stefan Sollinger
Laborleiter Spektroskopie
Häufig gestellte Fragen
Welche physikalischen Prüfungen bieten Sie an?
Dichtebestimmung, Schmelzindex (MFI/MVR), Wasseraufnahme, Wärmeformbeständigkeit (HDT/Vicat) und weitere physikalische Kennwertbestimmungen.
Was ist ein Schmelzindex-Test?
Der Schmelzindex (MFI/MVR) charakterisiert das Fließverhalten von Thermoplasten unter definierten Bedingungen. Er ist ein wichtiger Kennwert für die Verarbeitbarkeit.
Können Sie kundenspezifische physikalische Prüfungen durchführen?
Ja. Neben standardisierten Prüfungen entwickeln wir auch kundenspezifische Prüfverfahren für spezielle Fragestellungen.
